Hat man ein Mal oder mehrmals eine Panikattacke erlebt,

entwickelt man eine große Angst vor einer erneuten Attacke. Also fängt man an Situation und Orte zu vermeiden,  an denen man eine Panikattacke erlebt hat. So schränkt man sich immer mehr ein,  sodass es durchaus passieren kann, dass Betroffene das Haus/die Wohnung  gar nicht mehr verlassen.

Panikattacken erzeugen im Körper einen maximalen Level an Aufregung,  sodass man das Gefühl hat, die Kontrolle über sich zu verlieren.

Das Gehirn signalisiert Kampf oder Flucht, auch wenn keine reale Gefahr besteht. Aus den Adrenaldrüsen werden die Hormone Kortisol und Adrenalin freigesetzt.

Das Gehirn kann nicht entscheiden,  ob es sich um. eine echte Gefahr handelt oder eine die sich nur im Kopf abspielt. Der komplette Körper steht unter Hochspannung.  Die Gedanken kreisen nur um eines: jetzt sterbe ich, jetzt werde ich verrückt, jetzt bekomme ich einen Herzinfarkt. .

hier gehört für google ein Alternativtext rein

Man rennt panisch aus dem Geschäft,

stürmt aus dem Bus usw., nur getrieben von dem Gedanken, schnell Nachhinein,  in  Sicherheit,  zu kommen. Man ruft verzweifelt Partner oder Freunde an, um sich abholen zu lassen,  nur weg aus dieser Gefahrensituation.

Wird man Zuhause von einer Panikattacke erwischt, greifen viele Leidende zum Telefon,  um den Notarzt zu rufen.

Meist ist die Panik aber vorüber,  bevor der Notarzt eintrifft und man schämt sich, ihn überhaupt bemüht zu haben. Nur braucht sich niemand schämen, Notärzte sind mit solchen Situationen vertraut und gehen verständnisvoll damit um. Bei Bedarf kann ein Beruhigungsmittel gespritzt werden.

Was kann ich selbst während einer Panikattacke tun, um sie erträglicher zu machen?

Ihre Barbara