Zusammen mit den Lenormand- und Zigeunerkarten, gehören die Kipper Karten zu den so genannten Wahrsagerkarten. Sie entscheiden sich vom Tarot mit seinen 78 Karten, dass sie 36 Karten umfassen und dass man sie in der Regel auch alle auf einmal auslegt. Dies nennt man dann das große Blatt oder die große Tafel.
Die Original-Kipperkarten entstanden um 1900. Genau konnte ihre Herkunft nie aufgedeckt werden. Aber es gibt zwei Hypothesen: Die eine geht davon aus, dass die Kipperkarten auf Susanne Kipper aus Berlin zurückgehen. Die zweite sieht sie im Umfeld der Kipper (oder Wipper ), welche während des 30jährigen Krieges ( 1618 bis 1648 ) umherzogen., Münzen an den Rändern beschnitten, um sich an diesem gewonnenen Edelmetall zu bereichern, und sie danach wieder in Umlauf brachten. Da die Kipper wie die Zigeuner übers Land zogen, liegt es auf der Hand, dass sie auch die Kunst des Kartenlegens von diesen erlernt haben könnten.
Mit Sicherheit kann man aber sagen, dass die Kipperkarten überwiegend von der einfachen Bevölkerungsschicht benutzt wurden. Zu früheren Zeiten war Kartenlegen durchaus etwas, zu dem man sich besonders gerne am Freitag zusammensetzte, um die Karten nach Alltagsproblemen zu befragen. Kipperkarten sind gerade deshalb so faszinierend, weil sie viele Personenkarten enthalten. Wenn die Karten ausgelegt sind, schauen einem ganz viele Menschen entgegen, und um Menschen geht es ja auch in den allermeisten Fällen, wenn man die Karten befragt. Sind alle 36 Karten zum so genannten großen Blatt ausgelegt, kann man auf den ersten Blick erkennen, von welchen Menschen man umgeben ist, ob sie eventuell eine neue Beziehung entwickeln könnte usw. Es spricht für sich, dass die Kipperkarten neben den Lenormand Karten, die am meist verwendeten Wahrsagerkarten sind. Falls Sie noch Fragen zu den Kipper Karten haben, stehen unsere Experten gerne zu Verfügung.
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